Nobody's Home

1. Kapitel

|~повоdỳѕ номє~|

Titel der FF: Nobody's Home

Autor: Kekskruemel

Art der FF: Shonen-ai

Claimer: Emma, Jessica, Tyler, Nora, Silvia, Luna, Jecko, Maggie und Jesse gehören mir, sie sind frei erfundene Personen aus meiner Fantasie.
Disclaimer:

Tom und Bill gehören nicht mir, ich verdiene auch kein Geld damit.

Summary: Joah also viel möchte ich nicht dazu verraten, aber eins müsst ihr wissen, es ist einerseits sehr brutal gegenüber Tom. Bill hat eigentlich ein schönes, aber ansterngendes Leben, aber mehr möchte ich noch nicht verraten. Ich hoffe auf n'paar Kommis =] Achja.. was vielleicht noch zu sagen ist xD Ich kann fast kein Englisch. Also wenn was falsch ist, einfach über PN wenn ihr Lust habt schreiben und sagen wie's richtig is xD Ich bin erfreut über neue Sachen, die ich lernen kann *lach* thx. Also viel Spass^^

~:.:Prolog:.:~

I couldn’t tell you
Why she felt that way
She felt it every day
And I couldn’t help her
I just watched her make
The same mistakes again

What’s wrong what’s wrong now
Too many too many problems
Don’t know where she belongs
Where she belongs

She wants to go home
But nobody’s home
That’s where she lies
Broken inside
With no place to go
No place to go
To dry her eyes
Broken inside

Open your eyes
And look outside
Find the reasons why
You’ve been rejected
Now you can’t find
What you’ve left behind

Be strong be strong now
Too many to many problems
Don’t know where she belongs
Where she belongs

Her feelings she hides
Her dreams she can’t find
She’s losing her mind
She’s falling behind
She can’t find her place
She’s losing her faith
She’s falling from grace
She’s all over the place yeah

She’s lost inside lost inside
She’s lost inside lost inside

~:.:Prolog - Ende:.:~

::::.::::1. Kapitel - Verlassen::::.:::: ( Toms Sicht)

Langsam schlendere ich die unendlichen Strassen von Hertford entlang. Hertford liegt in der Nähe von London. Sehr nahe. Wenn ich jetzt noch 2 Sth weiterlaufen würde, würde ich höchstwahrscheinlich nach London kommen. Überall liegen flaschen herum, kaputte und ganze, leere und halbvolle. In dieser Gegend, in diesen kleinen Gässchen, bin ich nicht ganz alleine. Betrunkene alte Menschen liegen auf den Strassen in den Ecken, schlafen, murmeln vor sich hin. Die Fensterläden der Läden und Häuser sind in dieser Gegend kaputt geschlagen, verrostet, veraltet, fallen fast ab. Die Wände sind grau, die Farbe abgekratzt. Überall sind grafitis, wie 'Fucking Life'. Ja, das könnte ich auch sagen. Mein Leben hat keinen Sinn. Wie lange habe ich nichts mehr richtiges gegessen? Ein halbes Jahr? Ein Jahr? Es ist lange her, seitem ich nur noch schon fast gefressene Sandwiches esse und bettle, um Geld. Meine Mum hat mich sitzen lassen. Sowie mein Dad auch. Mein Dad war depressiv, er wollte nicht mehr Leben, hat sich in seiner Autogarage erhängt .. mit einem Seil. Meine Mum hat das nicht verkraftet, ist kaputt gegangen, an all dem, was er uns angetan hat, uns verlassen hat, wir hatten kein Geld mehr .. Jetzt ist sie auch seit 2 Jahren nicht mehr da. Eine Zeit lang, habe ich noch bei meiner 96 Jährigen Grossmutter gelebt. Doch die ist kurz darauf auch gestorben. Weil sie auf sich selbst aufpassen musste und auf mich dazu auch noch. 2 Tage vor meinem 18. Geburtstag ist sie verstorben. Dann bin ich auf der Strasse gelandet. Niemand von der Familie wollte mich. Ich bin volljährig, konnte nicht mehr in die Schule gehen, habe keine Familie mehr. Was brauche ich überhaupt noch auf dieser Welt zu sein? Sie bringt mir eh nur unglück. Es gibt so viele Menschen, die mit wenig zufrieden sind, doch glücklich leben. Ich? Ich bin nicht glücklich und habe nichts. Ich habe nichts, ausser mich und meine Kleider .. Und das schwarze Kreuz, was mir mein Dad einmal geschenkt hat, als ich 16 Geworden bin. Ich hatte es nie getragen, doch seit er weg ist, habe ich es Tag und Nacht an. Wenn ich es verlieren würde, würde mein ganzes Ich verschwinden. Ich brauche es, um meinen Glauben nicht zu verlieren, meine Hilfe von Gott nicht zu verlieren. Doch was für eine Hilfe ist das schon? Die kraft, dass ich weiterlebe, oder wie? Was soll mir das schon bringen? Ich habe keine Dusche, ich habe kein Trinken, Essen oder sonst was. Ich kann auf der Strasse übernachten, wenn es regnet, wenn es schneit. Niemand will mich. Niemand hat verständniss für mich. Warum auch? Warum sollten sie? Einen Wildfremden Menschen in ihre Wohnung einziehen lassen? Wenn ich nicht lache.. Jugendliche in meinem Alter, wären froh, an meiner Stelle nicht mehr in die Schule, oder zur Arbeit gehen zu müssten, doch für mich, wär es das grösste Geschenk auf Erden. Etwas schöneres könnte es gar nicht geben. Ich könnte dann nach der Schule einen beruf lernen, irgendwie in einen Notfallunterschlupf kommen. Doch ohne Schule geht da nichts. Hier in Hertford ist sowieso alles drüber und drunter, hier hilft dir niemand, hier kannst du ohne Eltern nicht zum Schulamt und dich anmelden. Wieso auch? Das ist unmöglich. In London, wo ich früher gelebt hatte, dort ging ich in die Schule. Ja, ich hatte eine Wundervolle Kindheit! Mein Dad war immer, wircklich immer für mich da. Auch meine Mutter ist mir immer beigestanden. Wir sind viel in die Ferien gegangen, nach Deutschland, in meine Heimatstadt. Es war immer sehr schön. Wir waren auch viel in Frankreich und Spanien. Italien und Teneriffa, auf der Insel Teneriffa. Es war meine schönste Zeit, von dann an, als ich geboren war, bis ich 16 Jahre alt war. Ich wusste, als mir mein Dad, dieses Kreuz schenkte, würde die nächsten Jahre irgendetwas passieren. Auf seinem Testament, schrieb mein Dad, das alles an mich gehen würde. Doch ich weiss nicht wo ich hin soll. Suchen sie mich überhaupt? Er hatte so viele Falsche Freunde, die all sein Geld wollten und das wusste ich. Ich habe es ihm immer gesagt, dass sie fiess, gemein, hinterhältig sind .. Doch er hat mich immer ausgelacht, ich sei doch noch ein Kind und wisse gar nicht, die freundlichkeit dieser Menschen zu schätzen. Doch das stimmt nicht, ich habe immer alles geschätzt. Alles, wircklich alles. Jedes einzelne was ich bekommen habe. Vorallem die ganze Liebe, die mir meine Eltern gegben hatten! Vorallem das.. ich habe ihnen auch meine Liebe zu ihnene gezeigt. Doch Liebe gibt es für mich keine Mehr. Sie ist nicht mehr da, will nicht bei mir bleiben. Lässt mich kalt, nidergeschlagen wirken. Die Liebe in mir und diese Zärlichkeit und Sensibligkeit ist weg, für immer und ewig! Ich werde niemals mehr ein schönes Leben haben. Wie die Liebe in mir gestorben ist, ist auch die Hoffnung in mir gestorben. Hoffnung gibt es keine Mehr.

Langsam lasse ich mich an der Mauer runter gleiten. Ich habe Hunger, Durst. Schrecklichen Hunger. Mein Hunger ist grösser, als die ganze Angst in mir. Ich brauche Essen, Essen. Ich schliesse meine Augen, und träume vor mich hin. Hamburger, Poulet, Pomme Frites. Nein! Ich wäre sogar froh, um ein Stückchen Brot. Ein ganz kleines.. Ich ziehe meine Knie ganz dicht an meinen Körper und vergrabe mein Gesicht in den Knien. Es tut so verdammt weh, mein Bauch. Ich habe sicher 20kg abgenommen. Ich bin noch Haut und Knochen. Ich merke das selbst. Das einzige was ich habe, ist eine Gitarre, in einer schwarzen Hülle, die ich stets bei mir trage. Dann habe ich ein weisses, naja es ist nicht mehr weiss, eher graues Shirt. Kurze Jeans. Aber keine Enge, nein. Weite, sehr weite. Sie sind verschmutzt und rutschen mir ständig runter, hab sowieso keinen Gürtel. Mein Vorbild im Charakter ist Avril Lavigne. Sie ist mein grösstes Vorbild. Sie ist wunderschön, sie hat einen gailen Style, weiss was sie will, hat ein schönes Leben, hat einen Mann, ein Leben, worin sie glücklich sein kann. Sie hat schlechte sowie gute Zeiten und vorallem bekommt sie Liebe! Das ist das, was ich mir von ganzem Herzen Wünsche, es ist mir so wichtig, Liebe.. Diese Liebe. Doch bisher hat sie mich nur kaputt gemacht, verschwinden lassen.

Ich öffne Den Reisverschluss der Hülle meiner Gitarre, nehme sie heraus und setze mich in die richtige Position. Die Musik tut mir gut. Lässt mich frei laufen, für kurze Zeit des Geschehens meine Probleme, mein Leiden zu vergessen. Ich beginne auf meiner Gitarre zu klimpern. Ich spiele 'Nobody's Home'. Das Lied ist faszinierend, auch das Video. Ich habe es einmal im Schaufenster, eines TV Ladens spielen sehen, auf VIVA. Dort sieht Avril echt toll aus. Autostopp, habe ich auch schon viel gemacht. Doch hat nix gebracht. Weiter spiele ich auf meiner Gitarre. Schliesse die Augen und geniesse nur den einen Moment. Es tut gut, das Lied zu hören. Es tut wircklich gut.. Das Lied geht zu Ende. Ich summe der Melode noch ein wenig bei. Bis ich verstumme. Starre einen Moment lang einfach nur an die gegenüberliegende Wand. Sie ist beschriftet mit 'Help me' Ja, das könnte ich auch sagen. Helft mir. Helft mir aus dieser Situation. Ich will nicht mehr alleine sein, denken ich haben niemanden der mich liebt. Hasst mich den auf diesem Gottverdammten Planeten jeder? Eine Träne sucht den Weg zu meinem Kinn. Ganz langsam hinterlässt es eine Heiss brennende Spur, die über mein ganzes Gesicht hinüberzieht. Bis sie an meinem Kinn hängen bleibt, ein Weilchen verweilt und dann runtertropft. Eine nach der anderen schiessen sie geradewegs nach unten. Ich habe meine Hände verkreuzt. Schaue nur an die Wand. Ich lasse meinen Gefühlen freien lauf. Immer! Auch wenn ich Wut verspühre. Ich habe schon An Wänden meine Wut azusgelassen, einfach dagegen getreten, damit alles rauskann. Es ist die Angst, mich selbst zu verlieren, die mich zefrisst. Es ist schrecklich, so alleine zu sein, niemanden an meiner Seite zu haben, der mich liebt, den Ich liebe... Es tut auch weh. Doch Gefühle verspühren, dass habe ich verlernt, sowas kenne ich doch gar nicht mehr. Die verzweiflung in mir ist zu gross.

 

 
28.6.07 21:26


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